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Gemeinde Schönengrund

Ein Blick in die Geschichtsbücher



Bild mit Kirche
Das Hofgut „Schönengrund“ wird im Jahre 1268 erstmals schriftlich erwähnt. Die eigentliche Gründung der Gemeinde hinter dem Hamm geschah um 1720 mit der Loslösung von der Gemeinde Urnäsch und dem Bau der Kirche (840 m.ü.M.) und des Pfarrhauses bei eben diesem Hofgut.

Dank dem blühenden Textilgewerbe wuchs Schönengrund rasch und hatte zu Beginn des 19. Jahrhunderts bereits in etwa dieselbe Grösse und Gestalt wie heute. Die Bevölkerung erreichte ihren Höchststand im Jahre 1870, als die Gemeinde 782 Einwohner verzeichnete. Seither vergrösserte sich indes vor allem das an der Verbindungsachse St. Gallen – Toggenburg gelegene Dorf Wald SG, das politisch zur Gemeinde St. Peterzell gehört. Die beiden Dörfer wuchsen allmählich zusammen und bilden seit langem eine wirtschaftliche und gesellschaftliche Einheit.

Der Bau der neuen Strasse Herisau – Toggenburg um das Jahr 1770 verhilft der Baumwollweberei in Schönengrund zum Durchbruch. Noch heute zeugen verschiedene Gebäude, seien dies alte Wohnhäuser mit entsprechenden Anbauten oder ganze Fabrikareale, von der Zeit der Webereien, Stickereibetrieben, Spinnereien, Druckereien und Bleichereien. Der Höhepunkt erlebte die Stickerei im Jahre 1910, als in diesem kleinen Dorf 53 Stickereimaschinen in Betrieb waren. Im Jahre 1931 schloss die letzte Stickfabrik.

Nebst den verschiedenen Gewerbetreibenden für den täglichen Bedarf haben sich ab 1960 verschiedene Betriebe in Schönengrund-Wald niedergelassen. Im Jahre 1962 begründete Fritz Krüsi seine Geschäftsniederlassung in Schönengrund-Wald. Gemeinsam mit zwei Mitarbeitern reparierte er in seiner mechanischen Werkstätte verschiedenste Maschinen, bis er seine erste Eigenproduktion auf den Markt brachte. Mit der selber entworfenen Zimmerei-Abbundmaschine, welche europaweit im Einsatz ist, gelang ihm der Durchbruch.
 
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